ARC-Damen werden 4. bei der Rugby Sevens Staatsmeisterschaft

Im Kampf um den Staatsmeistertitel im Sevens Rugby auf der Neuklosterwiese in Wiener Neustadt erreichte die SG Leoben/Linz am vergangenen Wochenende den vierten Rang. Angeichts der verletzungbedingten Ausfälle war die Lücke zu den Top 3 leider doch zu groß.


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An diesem Turniertag wurde in zwei Gruppen parallel gespielt. Während in Gruppe A die qualifizierten österreichischen Vereine (RU Donau Wien I, RC Graz, WRC Innsbruck, Wombats RC Wr. Neustadt und die SG Leoben/Linz) um die Staatmeisterschaft rangen, matchten sich in Gruppe B vier weitere Vereine (RU Donau II, Spartans RUC Melk, RAK Olimpija Ljubljana und RC Bratislava). Nach den Spielen in jeder Gruppe wurde in Kreuzspielen noch um den Tagessieg gekämpft.

Die SG Leoben/Linz hatte einen harten Turniertag vor sich und durch die Verletzungen zweier Stammspielerinnen auf Leobener Seite (Jasmin Heller und Stefanie Streit) waren die Erwartungen nicht so hoch wie sonst. Positiv war, dass mit Celestine Pichler wieder eine neue Spielerin ihr Debut feiern konnte. Miriam Salomon sammelte weitere Turniererfahrungen und Spielertrainerin Katharina Kueß kam im zehnten Turnier der Saison zum zehnten Einsatz. Vom RC Linz waren die Stammkräfte Isa Bachleitner, Kathrin Kirchweger, Kathi Hartner und Edith Aicher wieder dabei. Des Weiteren kam Unterstützung von der RU Donau, das uns zwei Spielerinnen borgte, die sich auch für uns wirklich ins Zeug warfen. Danke an Belinda Brunnbauer und Anna Christina Maukner.

Als erster Gegner stand uns der RC Graz gegenüber. Entgegen sonstiger Turniere startete die SG gleich toll und wir konnten die erste Halbzeit mit 5:0 für uns gewinnen. Dann wechselte der RC Graz allerdings seine routinierteren Spielerinnen ein und obwohl wir stark dagegen hielten, konnten wir leider nicht die Sensation schaffen und mussten uns schlussendlich klar mit 31:5 geschlagen geben.

In Spiel Nummer Zwei wartete der WRC Innsbruck auf uns und auch hier konnten wir punkten sowie unsere Defensivleistung noch mehr steigern. Allerdings waren es auch hier wieder individuelle Fehler, vor allem unerfahrenen Spielerinnen, die den Unterschied ausmachten und sich mit einer 7:24-Niederlage zu Buche schlugen.

Das nächste Spiel war wie zu erwarten wieder eine Liga zu hoch für uns. Der Serienmeister RU Donau Wien I fertigte uns mit 57:0 ab. Trotzdem versuchten wir trotz jedem kassierten Try doch irgendwie Druck auf die Wienerinnen auszuüben, was aber leider nur kurzfristig gelang. Der unerschütterliche Kampfgeist war jedoch deutlich zu sehen.

Im finalen Spiel der Staatsmeisterschafsgruppe ging es gegen die Gastgeber, Wombats RC Wr. Neustadt, um Rang Vier. In den Spielen gegen die Niederösterreicherinnen gab es immer heiß umkämpfte Bälle und wir konnten zumeist die Oberhand behalten. Auf diesem Spiel lag die volle Konzentration. Durch eine tolle Defensivleistung konnten wir sogar die weiße Weste in dem Spiel behalten und es klar mit 20:0 für uns entscheiden.

Zum Abschluss stand noch das Kreuzspiel um Platz Sieben für das Gesamtturnier auf dem Programm und hier trafen wir auf den Vierten der Gruppe B, den Spartans aus Melk. Nach dem tollen Spiel gegen die Wombats davor wollten wir uns auch noch einen zweiten Sieg holen und dies gelang mit einem 31:17-Sieg auch, obwohl wir hier schon die müden Beine des langen Turniertages verspürten.

Österreichische Rugby Sevens Staatsmeisterschaft der Damen 2016:
1. RU Donau Wien I
2. RC Graz
3. WRC Innsbruck
4. SG Leoben/Linz
5. Wombats RC Wr. Neustadt

Ergebnis 10. Rugby Sevens Bundesligaturnier:
1. RU Donau Wien I
2. RU Donau Wien II
3. RC Graz
4. RC Bratislava
5. WRC Innsbruck
6. RAK Olimpija Ljubljana
7. SG Leoben/Linz
8. Spartans RUC Melk
9. Wombats RC Wr. Neustadt

Wir bedanken uns bei allen Spielerinnen, Coaches, Unterstützern, Schiedrichtern, Organisatoren und natürlich Fans für die schöne Frühjahrssaison. Selbstversändlich bedanken wir uns auch beim RC Linz und iherem Trainer für die gute Zusammenarbeit.

Aus Leobener Sicht ist positiv zu berichten ist, dass im Laufe der Saison drei neue Spielerinnen Turniererfahrung sammeln durften und sich super eingefügt haben. In Zukunft werden sie sicher eine große Verstärkung sein. Im Herbst wird wieder angegriffen um die Lücke zum RC Graz und Innsbruck noch weiter verkleinern zu können.