Das Spiel

Ein Rugby-Match bietet viel mehr, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Nicht die rohe Gewalt oder der stärkste Mann am Spielfeld bestimmen den Ausgang der Partie - vielmehr kommt es auf das Zusammenspiel der 15 verschiedenen Positionen bzw. Spieler der Mannschaft an.

 

Im Allgemeinen vermeiden Rugbyspieler den Vergleich ihrer Sportart mit jener des American Football. Obwohl beide ein Rotationsellipsoid als Ball verwenden, gibt es vor allem im Spielverlauf grobe Unterschiede - ganz zu schweigen vom Einsatz von Helmen und sonstigen Schonern im American Football. Rugbyspieler benötigen lediglich entsprechendes Schuhwerk und einen Mundschutz.

 

Rugby ist ein sehr flüssiger Sport, der nur dann unterbrochen wird, wenn eine Regelwidrigkeit begangen wird - jedoch auch dann nicht immer. Der Unparteiische ist bestrebt, das Spiel laufen zu lassen, wenn die gegnerische Mannschaft einen Vorteil aus der Regelwidrigkeit erfährt.

 

Die wohl wichtigste Eigenschaft eines "Ruggers" ist die Fairness und Disziplin - speziell gegenüber dem Unparteiischen. Sein Wort ist Gesetz, Kritik ist tabu und wird umgehend bestraft. Grundsätzlich ist nur der Kapitän der Mannschaft befugt, mit dem Schiedsrichter zu sprechen.


Eine weitere Besonderheit stellt den Umgang mit dem Gegner dar: Ganz egal wie hart die Tacklings im Spiel waren - nach dem Match treffen sich konkurrierende Mannschaften nicht selten, um bei einem Bier den Spielverlauf zu diskutieren.

 

Da für Laien der Rugbysport durch das bloße Ansehen eines Videos sehr schwierig zu verstehen ist, empfehlen wir den Besuch eines Trainings des ARC Leoben - mittendrin lernt sich das Regelwerk am Schnellsten!

 
 

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